• Praxis für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie
    Prof. Dr. med. Sven Schinner • 53113 Bonn • Bonner Talweg 61

Osteoporose und Störungen des Kalziumstoffwechsels

Osteoporose

Osteoporose heißt vereinfacht „Knochenschwund“. Das bedeutet: Die Knochen werden immer poröser und dünner. Irgendwann ist das Knochengerüst dann nicht mehr belastbar und kann viel leichter brechen – auch ohne große Belastung. Häufigste Folgen sind Wirbelkörperbrüche und Oberschenkelhalsfrakturen.

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Diagnosesicherung, Ursachensuche und gezielte Therapie einer Osteoporose. Der Goldstandard zur Diagnosestellung einer Osteoporose ist die Knochendichtemessung mittels DXA (Dual Energy X-ray Absorptiometry). Es handelt sich um ein Verfahren, das Röntgenstrahlen benutzt. Die Methode ist international standardisiert, sehr schnell und kommt mit sehr wenig Strahlung aus. Die DXA Knochendichtemessung wird bei uns durchgeführt.

Die Knochendichte wird an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals gemessen. Die gemessenen Werte geben dann Auskunft darüber, ob eine Osteoporose vorliegt und wie stark sie ausgeprägt ist.

Wenn die Diagnose „Osteoporose“ gestellt ist, muss immer gefragt und weitergehend untersucht werden, ob es hierfür besondere Gründe gibt, um danach die richtige Therapie zu beginnen.

Es gibt verschiedene Störungen, die zu einer Osteoporose führen können, wie zum Beispiel ein Überschuss an Cortisol, ein Mangel an Testosteron (Mann) oder auch Schilddrüsenerkrankungen.

Eine besondere Rolle spielt ein Hormon der sogenannten Nebenschilddrüsen: Das Parathormon: Es mobilisiert Kalzium aus dem Knochen. Wenn es im Überschuss vorliegt, kann das zu einer Osteoporose führen. Man nennt das „Hyperparathyreoidismus“.

Natürlich gehört auch die Beurteilung des Vitamin-D-Stoffwechsels zur Abklärung von Knochenstoffwechselerkrankungen.

Die Therapie stimmen wir individuell auf Ihre Osteoporose-Ursache, Ihre Begleiterkrankungen und Bedürfnisse ab. Es gibt heute mehrere Möglichkeiten, Osteoporose zu behandeln – nicht nur unterschiedliche Tabletten, sondern auch Depotspritzen.

Zudem gibt es verschiedene Therapieansätze, die an unterschiedlichen „Stellschrauben“ im Knochenstoffwechsel angreifen.

Jeder Patient erhält in unserer Praxis ein maßgeschneidertes Konzept.

Sofern notwendig, arbeiten wir bei der Behandlung der Osteoporose und den Folgeerkrankungen interdisziplinär mit der angeschlossenen Orthopädie der Beta Klinik zusammen, falls operative Maßnahmen nötig sind. Dies ist allerdings heutzutage nur selten erforderlich.

Kalziumstoffwechsel-Störungen werden ebenfalls in unserer Praxis nach modernsten Therapiestandards behandelt. Kalzium hat weitreichende Aufgaben im menschlichen Organismus. Es ist, zusammen mit Phosphat, eines der Hauptbestandteile von Knochen und Zähnen.

Zu den speziellen endokrinologischen Störungen des Kalziumstoffwechsels zählen zum Beispiel Erkrankungen der Nebenschilddrüsen mit einem Überschuss oder Mangel an Parathormon (Hyperparathyreoidismus bzw. Hypoparathyreoidismus). Das Parathormon ist ein in den Nebenschilddrüsen gebildetes Hormon. Es regelt gemeinsam mit Vitamin D den Kalziumspiegel. Ein Mangel an Parathormon kann beispielsweise nach einer Schilddrüsen-Operation auftreten. Ein Überschuss kann eine Osteoporose auslösen (s.o.).

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